Hoopers ist ein Sport, der auf Distanz funktioniert, aber Nähe schafft. Ein Sport für diejenigen, die glauben, dass Kommunikation mehr ist als Worte – und dass man aneinander am besten versteht, wenn man ganz ruhig bleibt. Statt lauter Kommandos oder wilder Sprints zählt hier die Verständigung zwischen Mensch und Hund - ein Spiel aus Körpersprache, Handzeichen und Kommandos. Ursprünglich aus den USA stammend, hat Hoopers längst seinen Weg nach Europa gefunden, so dass auch der DVG RE diese Sportart aufgenommen hat. Die Zahl der Turniere wächst, denn Hoopers ist mehr als nur ein Parcours aus Bögen, Tunneln und Tonnen - es ist eine Herausforderung für Kopf und Körper, für Hund und Mensch gleichermaßen.
Wie funktioniert Hoopers? Der Hund läuft (ohne zu springen), und der Mensch steht dabei in einem so genannten Führbereich. Der Parcours ist festgelegt, die Reihenfolge vorgegeben. Die Führung geschieht aus der Distanz. Nur mit Körpersprache, Hörzeichen und klaren Signalen leitet der Mensch seinen Hund durch Hoops und Tunnel, um Tonnen herum, an Gates vorbei. Es erfordert vom Team Mensch-Hund, Geschick, Konzentration, Timing und Vertrauen.
Für wen ist Hoopers geeignet? Für fast jeden Hund und Menschen, die Spaß am Training und Teamarbeit haben. Huber ist kein Sport für Hunde, die körperlich eingeschränkt sind. Es ist auch keine Rentner Beschäftigung für Hunde, die in anderen Sportarten aufgrund von Erkrankungen nicht mehr geführt werden können. Die Hunde müssen gesund und fit sein, denn auch Hoopers Training bedeutet körperliche Anstrengung für Hunde. Hupe ist ein Sport, der gezielte Ausbildung und Teamarbeit von Mensch und Hund verlangt, um den Parcours korrekt absolvieren zu können.
Was lernt der Hund? Der Hund lernt, auf Feinste Signale zu achten, sich im Parcours zu orientieren, Richtungswechsel blitzschnell zu verstehen. Der Mensch lernt, dass seine Signale oft weniger klar sind, als er dachte. Und genau das macht Hoopers so faszinierend: es geht nicht darum, blind Befehle auszuführen, sondern darum, sich aufeinander einzulassen. Es ist ein Gespräch, kein Monolog. Und wenn es richtig gut läuft, ist es fast schon ein Tanz.
(Quelle: teilweise Kirsten, Piert und Johannes Willwacher auf dvg-hundesport.de)
Vorteile von Hoopers
Trainingszeiten und Trainer:
Freitags 14:30 Beginner, 15:15 Fortgeschrittene, 16:00 Fortgeschrittene bei Moni, Maria und Sabine